Konstruktiv sein mit dem K-Dreieck (Teil 1)

In diesem ersten Teil, möchte ich Ihnen vereinfacht das „K-Dreieck“ vorstellen. Im nächsten Newsletter (im Januar), lernen Sie weitere Facetten dieses Modelles kennen. Geplant ist auch eine Video- und eine Audioaufzeichnung, damit Sie die Inhalte angemessen für sich nutzen können.

Es ist erstaunlich, wie gut dieses Modell wirkt, obwohl es nur drei Begriffe beinhaltet.
Wenn ich in einem Seminar z.B. frage: „Was würden Sie sagen, ist die Kommunikation in Ihren wöchentlichen Besprechungen konstruktiv – also aufbauend, zielführend und sinnvoll?“. Dann können die meisten sehr schnell einschätzen, ob und wie stark Konstruktivität vorhanden ist.

Konstruktivität zeichnet sich durch Eigenschaften im Denken, Verhalten und Fühlen aus, die einer positiven Entwicklung dienlich sind.

Und durch eine positive Entwicklung, erfolgt meistens eine Problem-Lösung.
Deswegen können Sie als vierten Faktor zur Überprüfung „Problem-Lösung“ heranziehen.

 

Probieren Sie es selbst einmal aus.
Bei dieser Form der Reflexion geht es nicht darum eine haargenaue Einschätzung zu erhalten, sondern ein globale Wahrnehmung: „Ja…ist überwiegend konstruktiv. Nein…eher nicht.“
Sie können sich z.B. folgende Fragen stellen:

Als Führungskraft:
Kommunizieren meine Mitarbeiter überwiegend konstruktiv miteinander?
Ist die Kommunikation
Aufbauend?
Zielführend?
Sinnvoll?
Trägt die Art und Weise der Kommunikation zur Problem-Lösung bei?

Als Einzelunternehmer/in:
Ist mein Produkt (oder meiner Dienstleistung) konstruktiv?
Ist das Produkt (die Dienstleistung)
Aufbauend?
Zielführend?
Sinnvoll?
Trägt mein Produkt (meine Dienstleistung) zur Problem-Lösung bei?

Als Teammitglied:
Ist die Atmosphäre im Team konstruktiv?
Aufbauend?
Zielführend?
Sinnvoll?
Trägt die Atmosphäre zur Problem-Lösung bei?

Als Geschäftsführer einer Organisation:
Wirkt unser Leitbild konstruktiv auf die Mitarbeiter?
Ist das Leitbild
Aufbauend?
Zielführend?
Sinnvoll?
Trägt das Leitbild zur Problem-Lösung bei?

Das K-Dreieck, mit seinen Qualitäten die auf Konstruktivität hinweisen, kann man auf sehr viele Bereiche anwenden.
Ist meine Einstellung mir selbst gegenüber gerade konstruktiv?
Ist die E-Mail die ich erhalten habe, konstruktiv?
Ist der Facebook-Post den ich gerade lese konstruktiv? …

Im nächsten Teil geht es um ein tieferes Verständnis, was Konstruktivität überhaupt ist und wie man sie fördern kann. Bis dahin möchte ich Sie dazu ermutigen, mit dem K-Dreieck zu experimentieren und sich dabei zu beobachten, was es mit Ihnen selbst und den Menschen in ihrem Umfeld macht. Eines kann ich Ihnen versprechen: es ist konstruktiv!